Bauarbeiten am Hochbehälter "Am Schild" sind gestartet

Nach der Vergabe der Abbruch- und Neubauleistungen durch den Werksenat am 22. April 2026 haben am 26. Mai die Abbrucharbeiten auf dem Gelände des Hochbehälters I „Am Schild“ begonnen. Die Gesamtinvestition für die dauerhafte Sicherung der städtischen Wasserqualität beläuft sich auf rund 5,5 Millionen Euro. Die Fertigstellung inklusive der Außenanlagen ist bis Anfang 2028 geplant.

Abbruch läuft – Hochbau startet im Spätsommer
Seit dem 26. Mai 2026 laufen die Rückbau- und Vorbereitungsmaßnahmen auf dem Areal auf Hochtouren. Mit diesen Arbeiten wurde die Firma Erd- und Tiefbau GmbH Ebersbach aus Oelsnitz beauftragt. Direkt im Anschluss soll ab August 2026 die neue Gebäudehülle entstehen. Den Zuschlag für diesen Hochbau erhielt die Karl Roth Baumeister GmbH & Co. KG aus Wunsiedel, die in Rehau bereits erfolgreich die neue Feuerwache realisiert hat. Grundsätzlich handelt es sich um eine Baumaßnahme der Stadtwerke Rehau, die Baubegleitung hingegen wird durch die Firma Veolia Wasser Deutschland übernommen. Als wichtige Vorabmaßnahme wurde auch bereits mit der Erneuerung der Ultrafiltrationsanlage der Wasserversorgung begonnen.

Das Bild zeigt eine Visualisierung des Hochbehälters nach Abschluss der Maßnahme.

Modernes Speicherkonzept ersetzt veraltete Technik

Die bestehenden unterirdischen Wasserkammern aus dem Jahr 1957 müssen aus Alters- und Hygienegründen dringend ersetzt werden. Anstelle der alten Speicher entstehen auf der vorhandenen Bodenplatte zwei moderne Edelstahlbehälter mit einem Durchmesser von je 13 m und einer Höhe von 10,25 m. Das Gesamtspeichervolumen am Standort wird dadurch massiv von bisher 1.300 Kubikmetern auf künftig 2.300 Kubikmetern ansteigen. Nach der Inbetriebnahme werden die drei noch vorhandenen Altkammern komplett stillgelegt.

Geschützt werden die neuen Edelstahlbehälter sowie die gesamte technische Infrastruktur durch ein markantes Hüllgebäude. Dieses misst 17 m in der Breite sowie 31,5 m in der Länge und erreicht mit seinem Satteldach eine Firsthöhe von rund 12 m. Der Standort ist aufgrund der topografischen Höhenlage und der bestehenden Netzanbindung unverzichtbar. Ein positiver Nebeneffekt der neuen, höheren Bauweise werden verbesserte Druckverhältnisse im städtischen Leitungsnetz sein.

Zukunftssicherheit und wirtschaftliche Stabilität

Mit dieser Investition von rund 5,5 Millionen Euro wird die Rehauer Wasserversorgung in einen zeitgemäßen Zustand versetzt und somit die Wasserversorgung der Rehauer Bürgerinnen und Bürger dauerhaft auf höchstem Niveau gehalten. „Der Unterhaltungsaufwand und damit auch die Kosten hierfür minimieren sich, was sich auf die künftigen Wirtschaftspläne der Stadtwerke positiv auswirken wird“, betont Bürgermeister Michael Abraham im Hinblick auf die geplante Maßnahme.